Regenerative Energiequellen
Neben den fossilen und nuklearen Energieträgern, steht für uns die Energieversorgung der so genannten regenerativen (erneuerbaren oder unerschöpflichen) Energiequellen zur Verfügung.
Windenergie
Die durch den Wind in Bewegung gesetzten Rotorblätter einer Windkraftanlage, setzen die Bewegungsenergie in Rotationsenergie um. Diese dient dann z.B. dem Antrieb eines Generators oder einer Pumpe. Auf grund der sehr hohen Energieausbeute der modernen Anlagen zur Stromerzeugung, machen es möglich innerhalb eines halben Jahres soviel Energie zu erzeugen wie es für ihre Herstellung aufgewendet worden ist. Diese art der regenerativen Energiequelle trägt enorm zur Entlastung der Umwelt.
Sonnenenergie
Die Sonne ist eine regenerative Energiequelle die zwei verfahren der Energiegewinnung ermöglicht. Zum einem die Gewinnung von Strom zum anderen die Gewinnung von Wärme. Bei der Gewinnung von Strom wandeln Solarmodule die aus mehreren Solarzellen bestehen die Strahlung der Sonne in Elektrische Energie um, dieses verfahren der Energieumwandlung ist die Fotovoltaik. Bei der Wärmenutzung wird die Strahlung der Sonne in Wärme Umgewandelt. Für die Umwandlung werden Solarkollektoren eingesetzt, je Leistungsfähiger ein Kollektor ist, desto effektiver und ökonomischer ist die Energiegewinnung. Diese Art der Nutzung regenerativer Energiequellen wird als Solarthermie bezeichnet. Im Haushalt findet die Sonnenwärme vorwiegend zur Erwärmung von Wasser und den Räumen Verwendung.
Wasserenergie
Zu den ältesten regenerativen Energiequellen gehört die Wasserkraft. Schon im 3ten Jahrhundert vor Christus wurde in China die Kraft des fließenden Wassers mit Hilfe von Wasserrädern genutzt. Diese regenerative Energiequelle haben sich auch die Römer zunutze gemacht, für Wasserbetriebene Mühlen, um Getreide zu mahlen oder zum betrieb von Hammerschmieden. Die Wasserkraft wurde auch von den Waldarbeitern zum Transport von Holz ins Tal genutzt.
Erst im 19ten Jahrhundert hat die Industrie Wasserturbinen eingesetzt um Strom zu erzeugen.
Heute deckt diese art der Stromerzeugung rund ein Fünftel des weltweiten Stromverbrauchs.
Bioenergie
Die Biomasse besteht aus pflanzlichen material das uns als Brennstoff in verschiedenen formen wie z.B. Biogas, Öl, Biodiesel, Alkohol oder festes material Holz und Stroh zur Verfügung steht. Bei der Energieumwandlung in Wärme entsteht Kohlenstoffdioxid in Form von CO2 welches in die Atmosphäre freigesetzt wird. Wachsen aber neue Pflanzen, wie z.B. Bäume, an der Stelle, wo die alten zur Holzgewinnung geschlagen wurden, so entnehmen diese der Atmosphäre die entsprechende Menge an CO2 und binden sie in neue Biomasse. Hierdurch entsteht ein Gleichgewicht von Verbrauch und Freisetzung im CO2 Kreislauf.



